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Yorkshire-Terrier Hunderasse

Alle Infos über diese kleine Terrier-Rasse und unsere eigenen Hunde.

Der Yorkshire Terrier

Alles über die kleine Terrier Hunderasse: Pflege, Haltung, Wesen, Herkunft...

Herkunft: Großbritanien
Ursprung: 17. Jahrhundert
Lebenserwartung: 13 bis 16 Jahre
Widerristhöhe: 20 bis 25 cm
Gewicht: ca. 2,0 - 3,5 kg
FCI: Nr. 86, Gr. 3, Sek. 4

Herkunft und Geschichte

Der Yorkshire-Terrier stammt ursprünglich aus Großbritannien und wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts in der Grafschaft Yorkshire gezüchtet, deren Namen er auch trägt. Die erste Eintragung als Rasse fand 1886 im Kennel-Club-Zuchtbuch statt. Der Kennel Club ist der Dachverband englischer Rassezuchtvereine. Stammvater der Yorkshire Terrier war der Rüde Bradford Harry. Er wurde als erster 1889 zum Champion gekürt. Die Aufgaben des Yorkshire-Terrier bestanden darin, die Städte rein von Ratten und Mäusen zu halten, er wurde aber auch zur – illegalen – Jagd auf Kaninchen eingesetzt. Es wird angenommen, dass er durch Kreuzung mehrerer Rassen entstand, unter denen am häufigsten der Skye Terrier vertreten war, eventuell unter weiterer Beteiligung des Maltesers. Zu Beginn der Zucht betrug die Widerristhöhe ca. 40 bis 45 cm, im Verlaufe des 20. Jahrhundert ist man allmählich zu der jetzt einheitlichen Größe gelangt. In Deutschland kennt man den Yorkshire erst seit ca. 100 Jahren - jedoch hat sich diese kleine Rasse erst in den letzten 25 Jahren so verbreitet, dass beinahe jeder diesen süßen Hund kennt.

Beschreibung

Der Yorkshire-Terrier ist mit bis zu 25 cm Größe und ca. 2,0 - 3,5 kg Gewicht ein kompakter Gesellschaftshund. Typisch ist das feine, glänzende lange, nicht gekräuselte oder lockige Haar. Die Farbe beschreibt die FCI folgendermaßen:

„Dunkles Stahlblau (nicht Silberblau) erstreckt sich vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz, keinesfalls vermischt mit falbfarbenem, bronzefarbenem oder dunklem Haar. Das Haarkleid an der Brust hat ein volles, helles Tan. Alle tanfarbenen Haare sind an der Wurzel dunkler als in der Mitte und werden zur Spitze hin noch heller“

Die Rute ist stark behaart und wird etwas über Rückenniveau getragen, die kleinen V-förmigen Ohren werden aufrecht getragen, sind relativ hoch angesetzt und sollten nicht weit auseinander stehen. Die Läufe sind gerade, verschwinden aber fast unter der langen Behaarung.

Ein Yorkie wird in der Regel ca. 13 bis 14 Jahre alt, aber auch ein Alter von 15 bis 18 Jahren ist durchaus möglich.

Wesen

Obwohl er zu den kleinsten Hunden gehörend, zeigt sich der Yorkshire-Terrier, aufgrund des ursprünglichen Zuchthintergrunds im 19. Jahrhundert als Jagdhund sowie als Kampfhund, meist selbstbewußt, lebhaft, wachsam und intelligent. Daher benötigt er eine konsequente Führung, sonst ist der Kleine schnell "Herr im Haus" und zeigt auch gerne gefletschte Zähne. Er kann ein Begleit-/Familienhund aber auch ein aufmerksamer Wachhund sein, der vor größeren Hunden oder fremden Menschen nicht zurückschreckt. Der Yorkshire ist ein Temeramentbündel, der auch lange Spaziergänge mit macht und den ganzen Tag am liebsten spielen möchte.

Pflege & Haltung

Möchte der Halter das Tier zu größerer „ästhetischer“ Geltung bringen, so bedarf es dazu durchaus zeitraubender Bemühungen. Ohne Pflege wird das meistens dünne und feine Haar sehr leicht brüchig und verliert seinen glänzenden Charakter. Auch kann es bei langem Fell schnell zu Verfilzungen kommen. Der Yorkshire ist aber was die Frisur angeht, glücklicher Weise sehr Vielseitig. Egal ob lang oder kurz, der Yorkshire sieht immer klasse aus! Ein großer Vorteil des Yorkshire-Terriers liegt darin, dass er keinen starken jahreszeitlich bedingten Haarwechsel hat und somit keine Haare verliert, was Probleme mit einer Hundehaarallergie verringert.

Weiterführende Informationen:

Gruppe: 3 (Terrier)
Sektion: 4 (Zwerg-Terrier)
Rassestandard: Nr. 86

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